die film-soirée

Fr. 10.3., 20:30 Uhr im CITY 46, Birkenstr. 1, 28195 Bremen

Angst essen Seele auf  Angst essen Seele auf

BRD 1975, Regie: Rainer Werner Fassbinder, mit Brigitte Mira, El Hedi ben Salem, 93 Min.

Emmi ist um die 60, Witwe und verdient ihr Geld als Putzfrau. Ihr eintöniger Alltag endet abrupt, als sie sich in den 20 Jahre jüngeren marokkanischen Gastarbeiter Ali verliebt. Ihre Heirat wird zum Skandal und das Paar bekommt die Ablehnung seiner Umwelt in voller Härte zu spüren: Mit „Angst essen Seele auf“ schuf Fassbinder einen Film, der permanent die Frage nach Grenzen und deren Einhaltung bzw. Überschreitung thematisiert – und bis heute der radikalste filmische Beitrag zur Migrationsdebatte geblieben ist.

Einführung: Karl-Heinz Schmid

Offen für Männer und Frauen

workshops am vormittag

Sa. 11.3., 11:30 – 13:30 Uhr im forum Kirche

Bild zum ArtikelRuthardt Günther

wanderer zwischen den welten

Mein Leben - ein Weg durch Licht und Schatten. Bin ich Herr im Hause meines Lebens? Treffe ich stets freie und für mich sinnvolle Entscheidungen? Die Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie ist kein Zuckerschlecken, aber spannend allemal ... Im Workshop schauen wir auf biographische Gesetzmäßigkeiten, finden durch kleine meditative Übungen und Austausch zur eigenen Betroffenheit. Dabei kann auch eine konkrete Entscheidung herauskommen...

 

Bild zum ArtikelKarl-Heinz Schmid

Grenzenlose Liebe gibt es nicht

Was für jede Beziehung gilt, gilt für eine Liebesbeziehung erst recht: die eigenen und die Grenzen des anderen zu respektieren, lernen sie zu verstehen und zu akzeptieren. Aber es ist auch wichtig, ab und zu über die Grenzen zu gehen – alleine und gemeinsam.

In diesem Workshop werden wir uns in einfachen Übungen unserer Begrenztheit bewusst. Wir werden nach neuen Wegen suchen, um in unseren Liebesbeziehungen kleine Schritte zur Bewusstheit im Umgang mit diesen Grenzen zu gehen.

 

Bild zum ArtikelNEU im Programm:

Karsten Klama

Fotografie: Hallo Weggefährte!

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Mit der Kamera in der Hand suchen wir unsere Weggefährten auf. Das kann ein Freund, ein Tischnachbar oder ein völlig fremder Mensch sein. Aber wer mag schon gerne fotografiert werden? Da zieren sich viele. Meist soll es schnell gehen. Dann gilt es Grenzen auszuloten: Wie weit darf ich gehen? Was kann ich riskieren? Wir nutzen die Kamera als Türöffner, als Kontaktstifter. Manchmal hagelt es Absagen. Wenn es gut läuft, entstehen kleine Geschenke. Mit eigenen Kameras (bitte mitbringen) schwärmen wir in Teams aus und gehen auch mal an die Grenzen der Fotografie: unscharf, verwischt, zu hell oder ganz dunkel? Für den Abend stellen wir eine kleine Bildershow zusammen.

 

Bild zum ArtikelAndreas Krämer

grenzgänger oder weggefährte?

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Weiß ich, wo und wann ich ein Grenzgänger und/oder ein Weggefährte bin?  Der Workshop möchte Selbstwahrnehmung und Selbstwertschätzung sichtbar, spürbar, erlebbar machen: durch Spielen. Miteinander. Füreinander. Gegeneinander. Ohne „Theater spielen zu müssen“. Hier geht es nicht um Kunst! Nicht um Können. Hier geht es vielleicht um eine 120minütige Momentaufnahme: wo komm ich her – wer bin ich – und wo geht es mit mir hin?

 

zur Anmeldung »

 

workshops am nachmittag

Sa. 11.3., 15:00 – 17:00 Uhr im forum Kirche

Bild zum ArtikelRaymond Fismer

Übergangsweisen

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Leben ist Wandel. Im Kleinen wie im Großen, immer wieder wirft es uns aus den gewohnten Bahnen heraus und zwingt uns zum Übergang in neue Räume. Das kann bedrohlich sein, bietet aber auch die Chance des Wachstums. Ein Wandlungsprozess hat typische Phasen, die wir als räumliches Modell durchschreiten können. Dabei erkunden wir unsere ganz eigene Umgangsweise mit dem Übergang: Sträube ich mich gegen den Wandel? Ist mir das Chaos Schrecken oder Spiel? Kann ich den Reiz des Neuen genießen?

 

Bild zum ArtikelChristoph Laun, Wolfgang Albers

Miteinander grenzen erleben

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In vielfältigen Übungen und Experimenten wollen wir gemeinsam den Umgang mit Grenzen im zwischenmenschlichen Kontakt „erfahren“, die Erfahrungen reflektieren und neue Perspektiven finden: Gehe ich gerne an die Grenze oder darüber hinaus? Was erlaube ich mir? Was erlaube ich anderen? Wie nehme ich meine Grenze überhaupt wahr? Wie und wohin möchte ich meinen Umgang mit Grenzen weiterentwickeln?

 

Bild zum ArtikelFrank Stuckenbrok

Zivilcourage - was habe ich getan!?

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Mit Hilfe des Forumtheaters stellen wir Situationen dar, die Zivilcourage erfordern. Was wirkt deeskalierend? Wieweit begebe ich mich in Gefahr? Was kann ich trotzdem tun? Welche Reaktion kann ich mit meinem Selbstverständnis vereinbaren? Forumtheater bietet die Möglichkeit, Situationen nachzustellen, alle Seiten fühlbar zu machen, individuelle Handlungsoptionen auszuprobieren und zu trainieren.

 

Bild zum ArtikelMartin Kruzig

groove your body

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Unser Körper als Rhythmus-Instrument, unterstützt durch Stimme, Atem, Bodenkontakt und die gemeinsame Performance; garniert mit Elementen aus dem neuseeländischen Kampftanz ‚Haka‘. Manchmal kommen wir dabei hart an die Grenze der persönlichen Komfortzone: kann ich das? Ich bin doch unmusikalisch! Wie sehe ich denn aus dabei? Aber das schult die Selbstwahrnehmung und Präsenz, und es wird gegroovt, geschwitzt, getanzt, getönt, manchmal auch gerangelt und immer viel gelacht!

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